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„Reden, denken, machen!“ – deine Ideen für deine Gemeinde

Zukunftsprozess von LH Stelzer: „Vorsprung Oberösterreich“ in den Regionen

„Vorsprung OÖ“ kommt in die Regionen: Bürgerdialoge in Gemeinden und Städten werden ausgerollt

Mit „Vorsprung Oberösterreich“ hat Landeshauptmann Thomas Stelzer einen breit angelegten Zukunftsprozess gestartet. Seit dem Auftakt im Herbst 2025 haben tausende Menschen ihre Vorstellungen für die Zukunft Oberösterreichs eingebracht. Jetzt beginnt die nächste Phase: Ab September kommt „Vorsprung OÖ“ direkt vor Ort in die Gemeinden und Städte. Im Herbst finden zudem zwei Großveranstaltungen mit international renommierten Fachexperten statt.

OÖVP-Landesgeschäftsführer Florian Hiegelsberger: „Oberösterreich hat viele Vorteile: starke Betriebe, innovative Forschung, engagierte Menschen und lebenswerte Regionen. Unser Anspruch ist, daraus einen Vorsprung für die Zukunft zu erarbeiten. Genau dafür hat Landeshauptmann Thomas Stelzer den Zukunftsprozess ‚Vorsprung Oberösterreich‘ gestartet. Wir holen die besten Ideen zusammen – von den Menschen in unserem Land genauso wie von internationalen Experten – und entwickeln daraus die Antworten, mit denen Oberösterreich auch morgen vorne bleiben kann.“

Unter dem Motto „Reden, denken, machen!“ sollen Bürgerinnen und Bürger unmittelbar vor Ort darüber diskutieren können. Was läuft in unserer Gemeinde gut? Wo müssen wir besser werden?

Die Bürgerinnen und Bürger selbst stehen mit ihren Erfahrungen und Ideen im Mittelpunkt. Die Vorschläge aus den Gemeinden werden gesammelt und fließen sowohl in die Arbeit vor Ort als auch in den Zukunftsprozess ein. Nach der Durchführung des Formats in drei Pilot-Gemeinden im Juli erfolgt ab September die Ausrollung auf die weiteren Gemeinden.

Am besten können die Menschen vor Ort einschätzen, was es für ein gutes Leben in Oberösterreich braucht. Das wissen auch unsere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wie Andrea Hubmer aus Holzhausen, die am 21. September in ihrer Gemeinde zu „Reden, denken, machen“ einlädt:

„Niemand kennt eine Gemeinde besser als die Menschen, die dort jeden Tag leben. Sie wissen, was funktioniert, wo etwas fehlt und haben oft sehr konkrete Ideen, wie ihr Ort noch lebenswerter werden kann. Genau dieses Wissen wollen wir nutzen. Für mich ist entscheidend, dass aus Bürgerbeteiligung mehr wird als nur zuzuhören. Gute Ideen müssen aufgenommen, weiterverfolgt und – wo es möglich ist – auch umgesetzt werden. Aus Reden und Denken soll deshalb am Ende auch Machen werden.“

Von der Idee zur Umsetzung

Das Gemeindeformat ist bewusst einfach gehalten. Nach einem kurzen Einstieg steht vor allem eines im Mittelpunkt. Reden, Ideen sammeln und konkrete Vorschläge entwickeln. Je nach Gemeinde kann das etwa bei einem Stammtisch, einem Ideenpicknick, einem „Gehspräch“, einer Zukunftswerkstatt oder einem offenen Gemeindeabend stattfinden. Die Ideen werden sichtbar gesammelt und am Ende gebündelt.

Damit entsteht für jede teilnehmende Gemeinde ein konkretes Bild:

  • Was schätzen die Menschen an ihrem Ort?
  • Welche Themen beschäftigen sie?
  • Wo sehen sie Handlungsbedarf?
  • Welche Ideen gibt es für die nächsten Jahre?


„In der Gemeinde erleben die Menschen Politik ganz unmittelbar. Deshalb ist Bürgerbeteiligung gerade hier besonders wichtig: Wer täglich in einem Ort lebt, kennt seine Stärken, aber auch die Punkte, bei denen es Verbesserungen braucht. Dieses Wissen wollen wir aufnehmen. Denn gute Gemeindepolitik entsteht dann, wenn man zuhört, unterschiedliche Sichtweisen zusammenbringt und daraus die richtigen Entscheidungen für den Ort trifft“, betont Bürgermeisterin Andrea Hubmer.

Hiegelsberger unterstreicht die Bedeutung der kommunalen Ebene: „Zukunft entscheidet sich ganz konkret in unseren Gemeinden. Deshalb bringen wir den Zukunftsprozess von Landeshauptmann Thomas Stelzer jetzt direkt zu den Menschen. Wir wollen nicht über sie reden, sondern mit ihnen: Was läuft gut, was fehlt und was können wir besser machen? Diese Ideen sammeln wir für die Gemeinde und für ganz Oberösterreich.“

Oberösterreich redet mit: Über 20.000 Ideen eingebracht

„Vorsprung Oberösterreich“ ist von Beginn an auch als Mitmach-Prozess angelegt.

18.501 Ideen aus der Mitgliederbefragung

Im Herbst 2025 wurden rund 150.000 OÖVP-Mitglieder eingeladen, sich an der bislang großen „Vorsprung OÖ-Befragung“ zum neuen Zukunftsprogramm zu beteiligen. 7.637 Menschen nahmen teil. Dabei wurden insgesamt 18.501 konkrete Ideen für Oberösterreich eingebracht.

Die Befragung behandelte Fragen von Lebensqualität und Zusammenhalt ebenso wie die großen Veränderungen der kommenden Jahre – von Wirtschaft und Arbeit über Künstliche Intelligenz und Digitalisierung bis zu Gesundheit, Pflege, Migration und demografischem Wandel.

Die zentralen Ergebnisse:

  • 92 % sind mit der Lebensqualität in Oberösterreich zufrieden oder sehr zufrieden.
  • Bodenständigkeit und Verlässlichkeit werden in OÖ besonders stark gelebt: Jeweils 75 % bewerten diese Werte in ihrem persönlichen Umfeld mit Note 1 oder 2.
  • 64 % der Befragten engagieren sich zusätzlich in anderen Organisationen ehrenamtlich.
  • 40 % erwarten bis 2030 starke Veränderungen für Oberösterreich durch aktuelle Trends und Entwicklungen, insbesondere durch Digitalisierung und KI (73 % sprechen von einer starken Veränderung dadurch).

Die Ergebnisse und Ideen aus der Befragung fließen direkt in die weitere Erarbeitung des Zukunftsprogramms ein.

1.000 Besucherinnen und Besucher haben bei drei großen Veranstaltungen mitgewirkt

Dazu kommen bislang drei große Veranstaltungen von „Vorsprung Oberösterreich“:

  • Oktober 2025: Auftakt des Zukunftsprozesses mit Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky.
  • Jänner 2026 am Loxone Campus Kollerschlag, mit Gunnar Mey, Geschäftsführer von Baden-Württemberg International.
  • Februar 2026 im Innviertel, beim Fill Future Dome Gurten mit der Transformations- und KI-Expertin Christina Bösenberg.

Insgesamt haben bei diesen Veranstaltungen über 1.000 Menschen mitgemacht und konnten ihre Ideen einbringen. Auch online kann weiterhin jederzeit mitgemacht werden: www.vorsprung.ooe.jetzt

„18.501 Ideen aus unserer Befragung, rund 1.000 Menschen bei unseren Veranstaltungen und jetzt der nächste Schritt direkt in die Gemeinden: ‚Vorsprung OÖ ‘entsteht gemeinsam mit den Menschen in unserem Land“, so Hiegelsberger.

Nächste Top-Speaker kommen nach Oberösterreich

Neben dem Start des neuen Gemeindeformats geht „Vorsprung Oberösterreich“ auch mit zwei großen regionalen Veranstaltungen weiter. Dabei holt die OÖVP erneut international erfahrene Persönlichkeiten und führende Köpfe aus Technologie und Wirtschaft nach Oberösterreich. Die Besucherinnen und Besucher können vor Ort mitdiskutieren, eigene Ideen einbringen und gemeinsam an der Frage arbeiten: Was braucht Oberösterreich, um auch in Zukunft vorne zu bleiben?

23. September: Hausruckviertel, Museum Angerlehner, Thalheim bei Wels
Keynote: Helmut Reisinger, CEO EMEA von Palo Alto Networks

Mit Helmut Reisinger kommt einer der profiliertesten österreichischen Technologie-Manager nach Oberösterreich. Als CEO für Europa, den Nahen Osten und Afrika verantwortet er bei Palo Alto Networks sämtliche Go-to-Market-Aktivitäten in der Region. Zuvor leitete er als CEO von Orange Business Services eine weltweite Organisation mit rund 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Palo Alto Networks gehört zu den weltweit führenden Unternehmen für Cybersicherheit. Reisinger beschäftigt sich aktuell intensiv mit Themen, die auch für Oberösterreich immer wichtiger werden: Cyber-Resilienz, Schutz kritischer Infrastruktur, Künstliche Intelligenz und digitale Souveränität Europas.

Damit bringt er den Blick eines global tätigen Technologieunternehmens direkt nach Oberösterreich:

  • Wie schützen wir Betriebe, öffentliche Infrastruktur und Daten vor immer professionelleren Cyberangriffen?
  • Was bedeutet digitale Souveränität für Europa und für einen Industriestandort wie Oberösterreich?
  • Und wie können erfolgreiche Regionen technologisch vorne bleiben, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen?
     

19. Oktober: Traunviertel, BMW Steyr
Keynote: Johannes Brandstetter, Mitgründer von Emmi AI und Chief Science Officer

Kaum eine Geschichte zeigt derzeit besser, welches Potenzial in Oberösterreichs Forschungs- und Technologiestandort steckt: Das in Linz gegründete Unternehmen Emmi AI hat sich auf sogenannte „Physics AI“ spezialisiert – Künstliche Intelligenz, mit der komplexe physikalische Simulationen und Entwicklungsprozesse in der Industrie massiv beschleunigt werden können. Einsatzbereiche reichen von Automobil und Energie über Halbleiter bis zur Luft- und Raumfahrt.

Im Mai 2026 wurde Emmi AI vom französischen KI-Unternehmen Mistral AI übernommen. Das gesamte Team wird Teil der Forschungs- und KI-Strukturen von Mistral. Besonders bedeutend für Oberösterreich: Oberösterreich ist offizieller Standort von Mistral AI, gemeinsam in einer Reihe mit Mistral-Standorten wie Paris, London, Amsterdam, München, San Francisco und Singapur. Damit kommt jemand zu „Vorsprung OÖ“, der aus eigener Erfahrung erzählen kann:

  • wie aus Forschung in Linz ein international gefragtes Technologieunternehmen entsteht,
  • wie Forschung, Unternehmen und Hochschulen zusammenspielen müssen
  • und was Oberösterreich tun muss, damit die nächste Emmi-AI-Erfolgsgeschichte wieder hier entsteht.

„Mit Helmut Reisinger und Johannes Brandstetter holen wir zwei Persönlichkeiten zu ‚Vorsprung OÖ‘, die Zukunft jeden Tag gestalten. Der eine verantwortet Cybersicherheit auf internationaler Ebene, der andere hat aus Linz heraus ein KI-Unternehmen aufgebaut, das heute Teil eines europäischen Technologie-Champions ist. Genau diesen Austausch wollen wir: von den Besten lernen, ihre Erfahrungen nach Oberösterreich holen und gemeinsam mit den Menschen vor Ort daran arbeiten, wie unser Land vorne bleiben kann“, so Hiegelsberger.

Aus Megatrends und Lebensrealitäten wird das Zukunftsprogramm 2027

Am Ende des gesamten Prozesses steht ein klares Ziel: Anfang 2027 präsentiert Landeshauptmann Thomas Stelzer das neue Zukunftsprogramm „Vorsprung Oberösterreich“. Dafür werden drei Perspektiven zusammengeführt:

  1. Die großen Veränderungen der Welt
    Zehn Megatrends – von Künstlicher Intelligenz und demografischem Wandel über Globalisierung bis zu neuen Formen von Mobilität, Gesundheit und Zusammenleben – bilden den Blick nach vorne.
     
  2. Die Lebensrealität der Menschen
    18.501 Ideen aus der Mitgliederbefragung, Online-Beiträge, Diskussionen bei regionalen Veranstaltungen und künftig die Vorschläge aus den Gemeinden zeigen, was die Menschen konkret beschäftigt.
     
  3. Die Werte der OÖVP
    Neue Entwicklungen werden an den Grundwerten und Grundsätzen der Oberösterreichischen Volkspartei gemessen. Denn das Ziel ist nicht, vorherzusagen, wie die Welt 2030 oder 2040 aussehen wird. Das Ziel ist, zu entscheiden, was Oberösterreich daraus macht.
     

„Die Welt verändert sich – ob wir wollen oder nicht. Entscheidend ist, ob wir Veränderungen nur beobachten oder selbst gestalten. Landeshauptmann Thomas Stelzer hat ‚Vorsprung OÖ‘ gestartet, weil unser Anspruch klar ist: Oberösterreich soll auch morgen zu den stärksten und lebenswertesten Regionen Europas gehören“, so Hiegelsberger. „Dafür verbinden wir die großen Entwicklungen unserer Zeit mit dem Wissen und den Ideen der Menschen in unserem Land. Daraus entsteht Anfang 2027 unser Zukunftsprogramm – nicht für irgendein abstraktes Oberösterreich, sondern für die Menschen, die hier leben, arbeiten und ihre Heimat gestalten