Oberösterreich soll erste Adresse für Arbeitsplätze und Ansiedelungen der Zukunft sein
OÖVP und FPÖ setzen bei Arbeitsklausur zentrale Schwerpunkte: Infrastruktur für einen starken Standort, das Ziel, Kinderland Nr. 1 zu werden und die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.
Die Spitzen der OÖVP und FPÖ sind am Montag in Linz zu einer Arbeitsklausur in Linz zusammengekommen. Im Mittelpunkt standen die Neuaufstellung des Flughafens Linz, der weitere Ausbau Oberösterreichs zum Kinderland Nummer 1 und anstehende Herausforderungen. Oberösterreich soll auch künftig zu den stärksten Regionen bei Wirtschaft und Arbeit, Forschung und Innovation sowie Lebensqualität gehören. Dafür trifft Oberösterreich klare Entscheidungen und übernimmt Verantwortung.
Landeshauptmann Thomas Stelzer:
„Die wirtschaftliche Situation bleibt herausfordernd. Aber Oberösterreich sendet wieder deutliche positive Signale: Unsere Industrie wächst laut WIFO mehr als im Österreich-Schnitt, bei der Bauproduktion sind wir als einziges Bundesland im Plus und auch am Arbeitsmarkt entwickeln wir uns besser als andere. Diese Lichtblicke wollen wir in nachhaltiges Wachstum verwandeln. Deshalb stellen wir jetzt die Weichen für die Arbeitsplätze und Ansiedelungen der Zukunft – mit starker Infrastruktur, besten Voraussetzungen für Forschung und einem Land, in dem Familien Heimat und Kinder die besten Chancen finden.“
Flughafen Linz: Land übernimmt Verantwortung – Beschlüsse noch im Herbst
Ein starker Wirtschafts- und Industriestandort braucht leistungsfähige Infrastruktur und eine verlässliche internationale Anbindung. Deshalb wird das Land Oberösterreich den bisherigen 50-Prozent-Anteil der Stadt Linz am Flughafen übernehmen. Damit werden die Eigentümerinteressen gebündelt, klare Entscheidungswege geschaffen und die Voraussetzungen für eine strategische Neuausrichtung hergestellt. Die notwendigen Beschlüsse sollen noch im Herbst gefasst werden. Anschließend sollen in einem transparenten Verfahren strategische private Partner gesucht werden. Bis zu 49 Prozent der Anteile können künftig von Privaten gehalten werden, die Mehrheit von mindestens 51 Prozent bleibt beim Land. Gefordert ist auch das neue Management: Der Flughafen braucht eine klare Strategie, konkrete Ziele und ein tragfähiges wirtschaftliches Konzept. Ziel ist ein wirtschaftlich stabiler, strategisch gut positionierter und langfristig zukunftsfähiger Flughafen Linz.
Kinderland Nummer 1: Ausbaukurs wird fortgesetzt
Familien sollen in Oberösterreich Heimat finden und Kinder die besten Chancen erhalten. Deshalb setzen OÖVP und FPÖ den Weg zum Kinderland Nummer 1 konsequent fort. Im laufenden Bau- und Finanzierungsprogramm befinden sich 543 Projekte für Krabbelstuben, Kindergärten, Horte und Pflichtschulen mit einem Gesamtvolumen von 1,03 Milliarden Euro. Das Land stellt dafür 367,1 Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Weitere 161 Projekte mit einem geschätzten Volumen von 58,5 Millionen Euro sind bereits angemeldet. Gleichzeitig wird die Qualität weiter verbessert: Seit Herbst 2025 liegt die maximale Gruppengröße im Kindergarten bei 22 Kindern, ab Herbst 2028 bei höchstens 21 Kindern. Damit investiert Oberösterreich in zusätzliche Betreuungsplätze und bessere Rahmenbedingungen für Kinder, Familien und Beschäftigte.
