Notarzthubschrauber in Suben startet mit 24-Stunden-Betrieb
Oberösterreich setzt einen wichtigen Meilenstein für die Gesundheitsversorgung: Ab 25. September 2026 wird der Notarzthubschrauber am Standort Suben im 24-Stunden-Betrieb geführt. Damit wird eine wesentliche Versorgungslücke im Westen Österreichs geschlossen. Gerade bei schweren Unfällen, akuten Erkrankungen oder medizinischen Notfällen zählt jede Minute. Mit dem durchgehenden Flugbetrieb wird sichergestellt, dass schnelle Hilfe künftig rund um die Uhr verfügbar ist – auch in der Nacht.
„Gesundheit und schnelle Hilfe haben für die Menschen oberste Priorität. Mit dem 24-Stunden-Betrieb des Hubschraubers in Suben sorgen wir dafür, dass Hilfe im Ernstfall rund um die Uhr rasch zur Verfügung steht. Das gibt Sicherheit und stärkt die medizinische Versorgung im ganzen Land.“
Landeshauptmann Thomas Stelzer
„Gesundheit ist für die Menschen das höchste Gut. Deshalb ist der Kampf für die beste Versorgung unser wichtigster Auftrag. Beste Versorgung braucht Qualität und Erreichbarkeit. Ich will beides stärken: Bestmögliche Medizin, die schnellstmöglich hilft. Für alle Menschen – egal, wo in Oberösterreich sie leben.“
LH-Stv. Christine Haberlander
So stärken wir die Gesundheitsversorgung in Oberösterreich:
- Ab 25. September 2026 wird der Notarzthubschrauber in Suben rund um die Uhr einsatzbereit sein.
- Damit bekommt Oberösterreich den vierten 24/7-Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung.
- Neben Hörsching und Suben sichern 18 bodengebundene Notarztstützpunkte die notärztliche Versorgung in Oberösterreich.
- Auch bei Schlechtwetter kann die Crew in Suben künftig mit einem zusätzlichen Ersatzfahrzeug ausrücken.
- Der Standort Suben stärkt nicht nur das Innviertel, sondern die Versorgung im ganzen Bundesland
Oberösterreich investiert in schnelle Hilfe
- 2,25 Mio. Euro investiert Oberösterreich jährlich zusätzlich in den Flugrettungs-Nachtbetrieb.
- 2025 gab es in Oberösterreich 2.654 Rettungsflüge, davon 1.523 allein durch den Hubschrauber am Standort Suben.
- Für den künftigen Nachtbetrieb wird vorsichtig mit knapp 250 zusätzlichen Einsätzen pro Jahr gerechnet.
- Der nächtliche Einsatzradius liegt bei rund 30 Flugminuten.
- Durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Bayern zählt im Notfall nicht die Grenze, sondern schnelle Hilfe.
