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LH Stelzer zieht rote Linie: Keine Spitalsschließungen in Oberösterreich

„Für Oberösterreich ist klar: Spitalsschließungen sind keine Lösung und wird es mit uns nicht geben. Ich halte nichts von theoretischen Debatten aus der Wiener Perspektive, die an der Realität der Menschen vorbeigehen. Wer über die Schließung von Spitälern spricht, muss auch sagen, wohin die Menschen gehen sollen, wenn vor Ort Kassenarztstellen unbesetzt bleiben.“

„Gerade Oberösterreich hat in den vergangenen Jahren die notwendigen Reformschritte im Spitalsbereich gesetzt – mit Hausverstand, Augenmaß und immer mit Blick auf die Versorgungssicherheit. Wir haben Strukturen weiterentwickelt und Angebote gebündelt, aber immer nach einem klaren Grundsatz: Reform ja, aber sicher nicht zulasten der Patientinnen und Patienten.“

„Die Realität ist doch: Wenn es in einer Region keine Haus- oder Fachärzte mehr gibt, bleibt den Menschen gar nichts anderes übrig, als in die Spitalsambulanz zu gehen. Wer Patientensteuerung fordert, muss daher zuerst beantworten, woher die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte kommen sollen. Alles andere ist realitätsfern und würde am Ende nur zu einer Überlastung des gesamten Systems führen.“