LH Stelzer bei Schauer Agrotronic: „Moderne Stalltechnik stärkt Tierwohl und den Agrarstandort Oberösterreich“
Landeshauptmann Thomas Stelzer besuchte am Mittwoch das Unternehmen Schauer Agrotronic in Prambachkirchen. Im Mittelpunkt standen moderne Stalltechnik, Tierwohl sowie die Zukunft der Landwirtschaft in Oberösterreich. Das Familienunternehmen entwickelt und produziert Stalltechnik in Oberösterreich und exportiert diese weltweit.
„Oberösterreich ist das führende Bundesland in der agrarischen Tierhaltung. Gleichzeitig erwarten sich die Menschen zurecht hohe Standards beim Tierwohl. Moderne Stalltechnik hilft dabei, beides miteinander zu verbinden – Tierwohl und eine starke bäuerliche Produktion“, betont Landeshauptmann Stelzer.
Vor Ort zeigt sich, Technologie ist ein wichtigen Zukunftsfaktor für die Landwirtschaft. Das betrifft neben moderner Stalltechnik zunehmend auch Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. „Technologie kann die Arbeit der bäuerlichen Betriebe erleichtern, Ressourcen effizienter einsetzen und gleichzeitig das Tierwohl weiter verbessern. Genau darin liegt eine große Chance für den Agrarstandort Oberösterreich“, so Stelzer.
Eigener Fördertopf für Landwirtschaft im EU-Budget 2028-2024 gefordert
Mit Blick auf die kommende EU-Förderperiode 2028 bis 2034 fordert Oberösterreich klare Schwerpunkte zugunsten der heimischen Landwirtschaft. „Die europäischen Förderungen müssen auch künftig die Eigenversorgung absichern und bäuerliche Familienbetriebe stärken. Gerade die vergangenen Krisen haben gezeigt, wie wichtig eine starke heimische Lebensmittelproduktion ist“, betont Stelzer. Zugleich spricht sich Oberösterreich klar dafür aus, dass die Agrarförderungen weiterhin als eigener Budgetbereich innerhalb der Europäischen Union erhalten bleiben. „Die Landwirtschaft braucht Verlässlichkeit und Planungssicherheit. Deshalb müssen die Förderungen für die Landwirtinnen und Landwirte auch künftig ein eigener EU-Budgetposten bleiben“, so Stelzer.
Oberösterreich sei ein Paradebeispiel für die Stärke und Verlässlichkeit bäuerlicher Bewirtschaftung. Eine aktuelle WIFO-Studie unterstreiche zudem die enorme wirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft: Jeder zehnte Arbeitsplatz in Oberösterreich hängt direkt oder indirekt an der Lebensmittelproduktion. „Unsere bäuerlichen Betriebe sichern Versorgung, Wertschöpfung und Arbeitsplätze im ganzen Land. Diese Leistung verdient Unterstützung statt neuer Belastungen“, so Stelzer abschließend.
