Teure Kampagnen und Eskalation helfen niemandem und die Patienten zahlen den Preis
Was aktuell bei den Verhandlungen in den Ordensspitälern passiert, sorgt bei vielen Menschen in Oberösterreich für große Verunsicherung. Statt ernsthafter Gespräche setzt die Gewerkschaft auf Kampagnen, die teuer von Deutschland nach Oberösterreich eingekauft wurden.
„Diese Kampagnen wurden von einer Berliner Agentur entwickelt und setzen offensichtlich auf Zuspitzung und Eskalation. Einen solchen Stil kennen wir in Österreich aus früheren Wahlkämpfen – Stichwort Silberstein-Methoden. Das ist keine Art, wie man bei uns in Oberösterreich Probleme löst“, betont OÖVP-Landesparteigeschäftsführer Florian Hiegelsberger. Solche Methoden bringen keine Lösungen, sondern verschärfen die Fronten. „Sie treiben einen Keil zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, statt Vertrauen zu schaffen und gemeinsame Lösungen zu ermöglichen“, so Hiegelsberger.
Am Ende zahlen nicht die Kampagnenmacher den Preis, sondern die Menschen in Oberösterreich. „Wenn Operationen verschoben werden, Untersuchungen abgesagt werden und Unsicherheit entsteht, dann ist klar: So ein Vorgehen schadet der Gesundheitsversorgung und damit den Patientinnen und Patienten“, betont Hiegelsberger.
Die OÖVP stellt klar: Solche Methoden dürfen keinen Einzug in die Landespolitik finden
„So geht man bei uns in Oberösterreich nicht miteinander um. Und wir sagen genauso klar: Solche Methoden dürfen in der Landespolitik nicht salonfähig werden“, stellt Hiegelsberger fest.
