Regionalbahnen gesichert: Schulterschluss für leistungsfähige Mobilität und starken Wirtschaftsstandort
Heute haben Land Oberösterreich, das Mobilitätsministerium und die ÖBB in Linz eine gemeinsame Erklärung abgegeben. Sie stellt einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung des regionalen Schienenverkehrs dar.
Aufbauend auf bisherigen Vereinbarungen bekennen sich alle Partner zu einem modernen, leistungsfähigen und zukunftsorientierten Bahnsystem.
Hier die Infos im Überblick:
- Almtal- und Hausruckbahn bleiben weiter Teil des ÖBB-Systems. Die Weiterführung ist bis zumindest 2033 gesichert.
- Ein Schwerpunkt liegt auf der Zukunft der Mühlkreisbahn, wobei die Verhandlungen über eine mögliche Übernahme durch das Land Oberösterreich bzw. die OÖ-Verkehrsholding vertieft werden. Ziel ist es, durch Investitionen die Strecke nachhaltig zu modernisieren und als wichtigen Bestandteil eines Regional-Stadtbahn-Systems zu stärken.
- Besondere Bedeutung kommt der weiteren Umsetzung der Regional-Stadtbahn Linz zu. Die Einbindung in den Linzer Hauptbahnhof sowie in den Mühlkreisbahnhof stellt dabei einen zentralen Meilenstein für die Leistungsfähigkeit des gesamten Bahnnetzes dar. Die Vertragspartner haben sich darauf verständigt, diesen Schnittstellen besonderes Augenmerk zu widmen.
„Diese Vereinbarung ist ein starkes Bekenntnis zum Standort Oberösterreich und zur Mobilität der Zukunft. Wir investieren gezielt in moderne Bahnverbindungen, weil sie Lebensqualität sichern, Pendler entlasten und unseren Wirtschaftsraum stärken – anders gesagt: Die Lokalbahnen sind lebenswichtige Verkehrsadern für das Wirtschafts-, Arbeits- und Innovationsland Oberösterreich“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.
