LH Stelzer mit Zukunftsprozess „Vorsprung OÖ“ zu Gast im Innviertel
„Wir wollen uns an den Besten orientieren, um einen Vorsprung für unser Bundesland zu erarbeiten.“ Über 300 Gäste nahmen auf Einladung von Landeshauptmann Thomas Stelzer an der Veranstaltung „Vorsprung Oberösterreich“ im Rahmen des Zukunftsprozesses der Oberösterreichischen Volkspartei im Fill-Future-Dome in Gurten teil.
Im Mittelpunkt standen dabei eine Talk-Runde mit regionalen Persönlichkeiten, bei der unter anderem Dr. Johannes Huber, Ärztlicher Direktor KH Ried, Influencerin Sabina Frauscher aka @pwrsabina aus Höhnhart und Unternehmerin MMag. Doris Dim-Knoglinger aus Ried spannende Einblicke in ihre Tätigkeiten lieferten. Für Spannung sorgte auch der Impuls-Vortrag von Christina Bösenberg, anerkannte Expertin für Veränderung in der Arbeitswelt, KI-gestützte Organisationsentwicklung und großangelegte Strategieumsetzung. Sie gab Einblicke, wie sich erfolgreiche Wirtschaftsregionen wie das Innviertel weiter an der Spitze Europas positionieren können.
„Zukunft wird nicht verordnet“
„Vorsprung entsteht heute nicht durch Größe oder Lage, sondern durch Entscheidungsfähigkeit, Umsetzungstempo und gesellschaftliche Akzeptanz“, sagte Bösenberg und führte am Beispiel von Fill in Gurten aus: „Wir sitzen heute nicht in einer Metropole. Wir sitzen in einem weltweit führenden High-Tech-Unternehmen – in einer ländlichen Region. Und genau das ist kein Nachteil mehr. Es ist ein strategischer Vorteil.“ Nachsatz: „Zukunft wird nicht verordnet. Zukunft wird gebaut – von Regionen, die den Mut haben, Verantwortung zu übernehmen.“
Starkes Fundament alleine reicht nicht
Landeshauptmann Thomas Stelzer unterstrich in seiner Rede die Bedeutung des internationalen Vergleichs: „Um nach vorne zu kommen, müssen wir wissen, wo wir stehen. Und da dürfen wir selbstbewusst sein. Denn Oberösterreich ist in vielen Bereichen Taktgeber für die Republik. Aber ein starkes Fundament allein reicht nicht. Ich will, dass wir ganz vorne dabei sind – an der Spitze“, bekräftigte der Landeshauptmann und ergänzte: „Nur wenn wir uns immer daran orientieren, wo es nach vorne geht und wo die Besten sind, können wir die Chancen für unseren Standort weiter ausbauen. Genau darum geht es bei Vorsprung Oberösterreich: Wir wollen uns an den Besten orientieren, um einen Vorsprung für unser Bundesland zu erarbeiten.“ Ein wesentlicher Punkt dabei ist die Künstliche Intelligenz. Hier hat Oberösterreich dank den Top-Ausbildungsmöglichkeiten, an JKU, IT:U und den Fachhochschulen die besten Möglichkeiten, auch in Zukunft ganz vorne zu sein. Zudem hat LH Stelzer die KI-Exzellenzstrategie ins Leben gerufen, mit der KI in die Breite gebracht werden soll und so die Chancen, die Künstliche Intelligenz bietet, in allen Bereichen – allen voran der Industrie – genutzt werden sollen.
Mitmach-Möglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger aus der Region
Denn beim interaktiven Event, bei dem die Gäste live auf Fragen antworten konnten, wurde einmal mehr deutlich: Künstliche Intelligenz wird auch im Innviertel als Schlüsseltechnologie der Zukunft gesehen, zugleich zählen die Stärkung der Wirtschaft und des Standorts sowie die Gesundheitsversorgung und die Zukunft der Pflege zu den größten Herausforderungen der kommenden Jahre. Jeder Gast erhielt dazu einen QR-Code, mit dem eigene Ideen eingebracht werden konnten, die gesammelt in den Zukunftsprozess einfließen. „Bei jeder dieser Veranstaltungen wird sichtbar, was Oberösterreich so besonders macht: die Menschen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und Tag für Tag ihr Bestes geben. Dieser Zusammenhalt ist es, der unserem Bundesland seine Stärke verleiht“, so Stelzer abschließend.
