Oberösterreich bietet Ukraine-Flüchtlingen Schutz und Hilfe

Die ersten Schutzsuchenden – vorwiegend Frauen und Kinder – haben Oberösterreich in der Nacht auf Mittwoch, den 2. März erreicht.

Oberösterreich bietet selbstverständlich jenen Vertriebenen, die ihre Heimat in der Ukraine verlassen mussten, Schutz und Hilfe. Aktuell treffen primär „Transit-Flüchtlinge“ ein, die bei Familienangehörigen oder Bekannten in einem anderen EU-Land Obhut finden wollen. Um jenen Flüchtlingen, die bereits die enormen Strapazen einer anstrengende Flucht hinter sich haben, vorübergehend eine sichere Unterkunft gewähren zu können, werden vom Land Oberösterreich gemeinsam mit dem Roten Kreuz erste Quartiere mit 1000 Notschlafplätzen errichtet und die notwendige Ausrüstung bereitgestellt.

Die Lage ist nach wie vor sehr unübersichtlich und es liegen uns keine Informationen über große Flüchtlingsströme vor. Wir sind für den Fall der Fälle aber gerüstet und bereiten daher Notschlafquartiere vor. Bei Bedarf können zusätzliche Kapazitäten aktiviert werden 

Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer

Um den Menschen in der akuten Notlage rasch vor Ort Hilfe leisten zu können, wurde von den Bundesländen ein finanzielles Soforthilfe-Paket in der Höhe von zwei Millionen Euro zugesagt. Diese Mittel kommen den humanitären Anstrengungen des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz und von österreichischen Hilfsorganisationen vor Ort zugute.

 

Hotline für ukrainische Staatsbürger auf der Flucht und deren Angehörige:

+43 1 2676 870 9460

(Zuteilung zu Notquartieren für Flüchtlinge)

 

Solidaritäts-Hotline für private Unterkunftanbieter:

+43 732 7720 -16 200 bzw. per E-Mail an nachbarschaftshilfeooe.gvat

(für Personen, die privat Quartiere für Flüchtlinge zur Verfügung stellen wollen)

 

Oö. Spendenaktion von Land OÖ und Volkshilfe OÖ:

Informationen auf www.volkshilfe-ooe.at bzw. unter der Nummer +43 73234050

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